Geschichte - Radfahrerklub

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Geschichte
1895    Am 15.März wird der "Arbeiter-Radfahrerklub Gera" gegründet. Vorläufer war der "Radfahrverein Vorwärts Reuß Gera". 1.Vorsitzender war der Instrumentenschleifer Arthur Schmerbach.
1896    Im Mai 1896 beschließen 18 Delegierte von Radfahrvereinen aus 12 Städten in Offenbach, sich zum Arbeiter-Radfahrerbund Solidarität zusammenzuschließen.
1907    Die Mitgliederzahl des Geraer Vereins liegt inzwischen bei 90 bis 100 Mitgliedern im Alter zwischen 18 und 50 Jahren (fast nur Männer). Es gibt das Kunst- und Reigenfahren, den Radball und das Radwandern, wenn auch mit geringer Bedeutung im Vergleich zu heute.
1925    Der Arbeiter-Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität ist mit über 300.000 Mitgliedern der größte Arbeitersportverein in der Weimarer Republik.
1927    Der Arbeiter-Radfahrerklub Solidarität Gera fungiert inzwischen als Zentralverein des Arbeiter-Rad- und Kraftfahrerbundes. Hervorgehoben sei die stolze Mitgliederzahl von 2429 (mit einem beachtlichen Anteil weiblicher Sportlerinnen).
1933    Der Arbeiter- Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität wird in Deutschland verboten. Die Nationalsozialisten beschlagnahmen das Eigentum, enteignen das Bundeshaus mit dem Fahrradhaus "Frischauf"(einer Fahrradfabrik mit 20.000 Rädern Jahresproduktion und Verkaufsfilialen in vielen Städten).
1949    Die Wiedergründung des Arbeiter-Rad- und Kraftfahrerbundes erfolgt nur im Westen Deutschlands. Im Osten ist das nicht möglich.
1990    Am 20.Juli entscheiden sich 15 Mitglieder der ehemaligen Radwandergruppe der BSG Elektronik Gera für die Reorganisation des Arbeiter-Radfahrerklubs Gera unter dem neuen Namen "Radfahrerklub Solidarität 1895 Gera". Den Vorstand bilden Horst Schild als 1.Vorsitzender und Joachim Große als 2.Vorsitzender. Der Verein wird Mitglied des Rad- und Kraftfahrerbundes Solidarität Deutschland, des Landessportbundes Thüringen und des Stadtsportbundes Gera.
1992    Den Schwerpunkt der sportlichen Aktivitäten bildet das Radwandern. Neben den Vereinsfahrten rund um Gera werden nun auch bundesweite Radwandertreffen (Mühltal, Kahla, Schönbrunn, Schwarzatal) organisiert. Fortan erfolgt auch die Teilnahme an Radwanderveranstaltungen national (in Ilmenau, der Ruppiner Schweiz, in Wandlitz, Görlitz und Erfurt) und international (in Polen, Belgien, Holland, Frankreich und Portugal).
1994    Am 26.Januar erhält der Verein die Verdienstplakette des Landessportbundes für hervorragende Leistungen bei der Entwicklung des Sports in Thüringen.
1995    Der Mitgliederstand hat die 100 erreicht, ein Drittel davon sind Frauen. Große Aufmerksamkeit gilt der Jugendarbeit. Innerhalb der Stadt Gera bemüht sich der Verein um die Schaffung einer Fahrrad-Lobby. Das 100jährige Vereinsjubiläum wird festlich begangen. Es erscheint eine Festschrift mit Grußworten des Oberbürgermeisters der Stadt Gera und den Radsportlegenden Täve Schur und Olaf Ludwig. Der Verein erhält vom Bundespräsidenten die Sportplakette als Auszeichnung für die besonderen Verdienste um die Pflege und Entwicklung des Sports.
1998    Wechsel des Vereins vom Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität Deutschland zum Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und zum Thüringer Radsport-Verband (TRV)
1999    Im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Arnheim (Niederlande) veranstaltet der Verein eine Etappenfahrt von Gera in die Partnerstadt.
2003    Erste Teilnahme des Vereins am Bundesradsporttreffen des Bund Deutscher Radfahrer mit einer Mehrtagesfahrt von Gera nach Güntersleben (bei Würzburg). In den Folgejahren wird der Verein Stammgast bei dieser Veranstaltung.
2005    Zum 110järigen Vereinsjubiläum werden mit enormen Aufwand und Anstrengungen das Bundesradsporttreffen in Gera und Bad Blankenburg sowie der Kongress der Bundes-Ehrengilde organisiert. Horst Schild wird in die Bundes-Ehrengilde aufgenommen.
2010    Die Anzahl der Radtouren, der Fahrtenleiter (mit Lizenz) und die zurückgelegten km steigen von Jahr zu Jahr. Im Bundeswettbewerb der Radwanderer beim Bund Deutscher Radfahrer wird der 2.Platz erreicht. Horst Schild erhält die Medaille zum Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
2012    Zum Bundesradsporttreffen in Ulm belegt der Verein zum zweiten Mal nach 2009 in Bad Arolsen im Wettbewerb der Weit- und Meistbeteiligung den 2.Platz. Nach 22 Jahren als Vereinsvorstand treten Horst Schild als 1.Vorsitzender und Joachim Große als 2.Vorsitzender zurück. Sie sind fortan Ehrenmitglieder im Verein und werden vom Thüringer Radsport-Verband mit der Ehrennadel in Silber bzw. Bronze geehrt. Zum neuen 1.Vorsitzenden wird Eckhard Melzer und zum 2.Vorsitzenden Manfred Krüger gewählt.          
2013    Der 1.Platz beim Bundesradsporttreffen in Cottbus und der 2.Platz bei der Jahresauswertung der Vereine (mehr als 50 Mitglieder) beim BDR sind die herausragenden sportlichen Erfolge des Vereins. Zudem erfolgt für den Verein die Ehrung bei Sterne des Sports mit dem 3.Platz in der Region Gera und dem kleinen Stern des Sports in Bronze.
2016    Endlich Deutscher Meister beim Radwandern! Nach vielen zweiten Plätzen wurde erstmals in der Jahresauswertung der Vereine (mehr als 50 Mitglieder) beim Bund Deutscher Radfahrer mit 157.465 km und 233 Fahrten der erste Platz erreicht. Die dazugehörigen Medaillen wurden unseren Sportfreunden vom Präsidenten des Thüringer Radsportverbandes öffentlichkeitswirksam überreicht.
2018    Anlässlich der Sportlerehrung der Stadt Gera, des Stadtsportbundes und des Landessportbundes nahm der Vereinsvorsitzende, Eckhard Melzer, den Geraer Sportpreis in der Kategorie "Nie sich aufgeben" vom Preisstifter Andreas Lauterbach im Beisein von Stadtsportpräsident und Oberbürgermeisterin entgegen. Damit wurden die außerordentlichen und jahrzehntelangen Verdienste im Geraer Vereinssport gewürdigt.
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letzte Aktualisierung 02.12.2018 10:45 Uhr
Radfahrclub Solidarität 1895 Gera e.V. www.rfcgera.org, rfc gera, rfcgera
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